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6 Hautpflege-Mythen – und was wirklich dahintersteckt

Wenn es um Skincare geht, sind wir alle auf der Suche nach echten Ergebnissen. Doch auf dem Weg dorthin begegnet man oft Halbwahrheiten, veralteten Regeln – oder schlicht Mythen. Gemeinsam mit Dr. Jaca, unserer wissenschaftlichen Leiterin, klären wir auf.

1. „Wenn es brennt, wirkt es.“

Ein weit verbreiteter Irrglaube. Das Gefühl von Brennen, Stechen oder extremer Hitze wird oft mit „Aktivität“ verwechselt - als würde man spüren, wie das Produkt „arbeitet“. Doch in Wahrheit ist dieses Gefühl ein Warnsignal: Es deutet auf eine Reizung hin, nicht auf Wirksamkeit.

Was viele nicht wissen:
Reizreaktionen können die Hautbarriere nachhaltig schwächen und zu Entzündungen, Rötungen und erhöhter Empfindlichkeit führen - besonders bei regelmäßiger Anwendung.

Dr. Jaca:
„Ein leichtes Kribbeln kann bei bestimmten Wirkstoffen wie Säuren oder Retinoiden vorkommen. Aber: Ein Produkt sollte niemals brennen oder Schmerzen verursachen. Effektivität geht auch sanft.“

2. „Naturkosmetik ist immer besser verträglich.“

Natürlich ist nicht automatisch besser. Viele pflanzliche Inhaltsstoffe haben ein hohes allergenes Potenzial, zum Beispiel ätherische Öle oder bestimmte Duftstoffe. Gleichzeitig gibt es synthetisch hergestellte Inhaltsstoffe, die deutlich stabiler, reiner und hautfreundlicher sind.

Wichtig zu wissen:
Die Haut unterscheidet nicht zwischen „natürlich“ und „synthetisch“, sondern zwischen „reizend“ und „verträglich“. Die Herkunft eines Inhaltsstoffes allein sagt nichts über seine Wirkung auf Deine Haut aus.

Dr. Jaca:
„Wir achten bei UNCORRUPTED auf cleane Formulierungen - das heißt: so natürlich wie möglich, aber so wissenschaftlich fundiert wie nötig. Und immer transparent.“

Unser Tipp: Du kannst auf unserer Website gezielt nach Wirkstoffen suchen – und siehst sofort, in welchen Produkten sie enthalten sind.

3. „Wenn ein Produkt bei meiner Freundin wirkt, muss es auch bei mir funktionieren.“

Diese Vorstellung ist nachvollziehbar – aber leider falsch. Hautpflege ist hochindividuell. Was bei einer anderen Person hilft, kann bei Dir keine Wirkung zeigen oder sogar Hautprobleme verstärken.

Warum?
Dein Hautbild wird von vielen Faktoren bestimmt: genetische Veranlagung, Hormonstatus, Lebensstil, Ernährung, Umweltbelastungen - und auch Deine bisherige Skincare-Historie.

Dr. Jaca:
„Jede Haut reagiert anders. Deshalb raten wir dazu, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und Produkte gezielt nach Wirkstoffen auszuwählen, die auch wirklich passen.“

4. „Poren lassen sich verkleinern.“

Ein Klassiker. In Wirklichkeit kann man die Größe der Poren nicht dauerhaft verändern, denn sie wird genetisch festgelegt. Was wir aber sehr wohl beeinflussen können, ist ihr Erscheinungsbild.

Wie?
Durch regelmäßige, milde Exfoliation, entzündungshemmende Wirkstoffe wie Niacinamid und eine gute Hautbarriere können Poren feiner wirken, weniger verstopfen und sichtbar kleiner erscheinen.

Dr. Jaca sagt:
„Wir können Poren nicht wegzaubern, aber wir können sie verfeinern. Wer langfristig auf Reinigung, Niacinamid und sanfte Peelings setzt, wird den Unterschied sehen.“

5. „Fettige Haut braucht keine Feuchtigkeit.“

Ein Irrtum, der leider oft dazu führt, dass fettige Hauttypen viel zu aggressive Produkte verwenden. Dabei ist auch ölige Haut auf eine ausgewogene Feuchtigkeitsversorgung angewiesen - sonst produziert sie erst recht noch mehr Talg.

Warum das wichtig ist:
Feuchtigkeit und Öl sind nicht dasselbe. Fehlt Wasser in der Haut, kann sie fahl, unruhig oder sogar schuppig wirken - selbst wenn sie dabei glänzt.

Dr. Jaca sagt:
„Fettige Haut profitiert besonders von leichten, hydratisierenden Pflegeprodukten - etwa mit Hyaluronsäure, Glycerin oder Aloe Vera. Wer seiner Haut Feuchtigkeit schenkt, hilft ihr, ins Gleichgewicht zu kommen.“

6. „SPF brauche ich nur im Sommer.“

Vielleicht der gefährlichste Mythos. UV-Strahlen wirken auch an bewölkten Tagen und sogar durch Fensterglas. Langfristig fördern sie nicht nur Hautalterung, sondern auch Pigmentstörungen und Zellschäden.

Das bedeutet:
Täglicher Sonnenschutz ist kein „Extra“, sondern der wichtigste Schritt in jeder Anti-Aging-Routine und sollte ganzjährig angewendet werden.

Dr. Jaca sagt:
„Unsere Haut vergisst keine UV-Schäden. Deshalb empfehle ich immer: SPF50+ das ganze Jahr über. Besonders wichtig übrigens bei der Verwendung aktiver Wirkstoffe wie Vitamin C, Retinol oder AHA.“

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